Betta splendens (REGAN, 1910)

Betta splendens wird zum Betta splendens-Formenkreis gezählt.

Artbeschreibung

Etymologie: splendens: Aus dem lateinischen abgeleitet für strahlend, glänzend, prächtig.

Weitere Namen

Siamesischer Kampffisch

Vorkommen & Verbreitung

Ursprünglich in Thailand mit Ausnahme des Korat-Plateaus, teilweise in Laos und Kambodscha. Innerhalb des Verbreitungsgebiets lassen sich einige Reliktpopulationen nicht eindeutig zuordnen, da sie sowohl in ihrer äußeren Erscheinung als auch morphometrisch zwischen den bekannten Arten zu stehen scheinen. Heute ist Betta splendens auch auf der Malaiischen Halbinsel und neuerdings auch auf Borneo in der Umgebung von menschlichen Siedlungen durch Aussetzungen zu finden. Die Lebensräume sind Überschwemmungszonen und sumpfige Bereiche im Tiefland, sowohl in Klar- und Weißwasser führenden Karstgebieten als auch im Schwarzwasser der Waldgebiete mit mineralarmen Böden. Populationen aus nördlichen Regionen durchleben Ruhephasen, in der kältesten Jahreszeit sinken hier die Temperaturen nachts auf etwa 13 bis 15 °C ab.

Betta splendensBetta splendens Männchen,
Fundort Nonthanburi

Betta splendensBetta splendens Männchen,
Fundort Petschaburi

Beschreibung und Geschlechtsunterschiede

Betta splendens wird 4,8 bis 6,5 ausnahmsweise auch bis 7,5 cm groß. Die Körpergrundfarbe ist stimmungsabhängig hellbraun bis sehr dunkelbraun, bei Aggression oder in Laichstimmung fast schwarz. Sie wird an den Körperseiten oftmals von vielen roten Pigmenten überlagert. Die Nominatform besitzt nur zwei bis vier, oftmals unvollständige Glanzschuppenreihen auf den oberen Körperflächen. Ein kleiner blauer oder grüner Glanzpunkt ziert jede dieser Schuppen. Die Kopfoberseite und der Rücken der Fische ist glanzschuppenfrei. Der Kopf ist bullig. Arttypisch sind die ein bis zwei halbmondartigen roten Kiemendeckelflecken. Der Körperquerschnitt ist walzenförmig. Die Augen leuchten stimmungsabhängig grün oder rot. Weibchen bleiben kleiner und sind kurzflossiger als Männchen. Die Rückenflosse leuchtet je nach Lichteinfall kräftig grün oder bläulich und ist mit einem schwarzen Netzmuster durchzogen. Bei einigen Populationen ist ein roter Farbfleck in der Rückenflosse vorhanden.

Die kräftig roten Bauchflossen sind beim Männchen lang ausgezogen und besitzen leuchtend weiße Zipfel. Bei adulten Männchen reichen sie bis über die Körpermitte. Die Schwanzflosse besitzt rote Flossenstrahlen die mit, je nach Lichteinfall, leuchtend weiß- bis stechend blautürkisen Flossenmembranen bespannt sind. Zum Schwanzflossenrand hin sind die Flossenmembranen rot und es ist ein mehr oder weniger breites rotes Band zu erkennen, wie wir es vom sehr nahe verwandten Betta imbellis her kennen. Im Gegensatz zu B. imbellis ist es jedoch körperseitig nicht klar abgegrenzt, sondern verfließt mit der rotbraunen Grundfärbung der Caudale. Die Afterflosse ist beim Männchen lang ausgezogen und kann bis zum Schwanzflossenrand reichen. Sie besitzt rote Flossenstrahlen und rote Flossenmembranen. Eine türkise Randzone umrahmt die Afterflosse.

In der Prachtfärbung kann ein grünlicher Glanz den gesamten Körper und die Flossen überziehen. Arten des B. splendens-Formenkreises haben schwarze Flossensäume. Alle anderen schaumnestbauende Kampffischarten haben weiße Flossensäume. Bei Stress oder Unwohlsein sowie in Situationen bei denen eine Prachtfärbung unangebracht ist (zum Beispiel bei der Flucht vor Feinden), werden die Körperseiten hell und zwei bis drei dunkle Bänder, die sich vom Kopf bis zur Schwanzflossenwurzel erstrecken, werden sichtbar. Diese Bänder sind je nach Population unterschiedlich aber charakteristisch, so das Populationen von einander unterschieden werden können. Diese Färbung nutzen Jungfische zur Tarnung, sie wird jedoch auch zur Beschwichtigung aggressiv gestimmter Fische eingesetzt und kann auch bei Unwohlsein auftreten. In Stresssituationen zeigen diese Fische gelegentlich dunkle Querbänder. Diese Färbung ist nicht mit der von den Weibchen gezeigten Querstreifung, die in Laichstimmung gezeigt wird, zu verwechseln. Weibchen in Laichstimmung zeigen auf den dunkel gefärbten Körperseiten eine helle Vertikalbänderung. Dabei tritt auch eine Aufhellung von der Schnauze bis zum Rückenflossenansatz auf, welche bis auf die Zwergkampffische von allen schaumnestbauenden Kampffisch-Arten gezeigt wird.


Betta splendens aus dem nördlichen Verbreitungsgebiet sind zum Teil zierlicher im Habitus als die Nominatform und in der Körperform ähnlich schlank wie B. imbellis und B. smaragdina. Von der Nominatform von Betta splendens existieren zwei Ökotypen die sich in ihrer Körperform etwas unterscheiden. Solche die in immer wasserführenden und solche die in einem zeitweilig trockenfallenden Gewässertyp leben. Die in zeitweilig austrocknenden Gewässern lebenden Siamesischen Kampffische sind meist hochrückiger als die in immer wasserführenden Gewässertypen.

Betta splendensBetta splendens Männchen,
Fundort Rayong

Betta splendensBetta splendens,
Fundort Ban Bang Huang

Haltungsbedingungen, Ansprüche und Ernährung

Für paarweise Haltung ist ein verkrautet gestaltetes Aquarium mit 40 - 60 cm Kantenlänge angebracht. In Gesellschafts- und Artaquarien mindestens 15 x 15 cm bis 20 x 20 cm Grundfläche pro Fisch. Die Ansprüche an die Wasserqualität kann je nach Herkunft sehr unterschiedlich sein. Etwa 18 bis 23°C für Fische aus dem kühleren nördlichen Verbreitungsgebiet, sonst 20 bis 26 °C, 4,5 bis 7,8pH, 0 bis 30°dGH, 0 bis 30°KH. Wasserstand bis maximal 50 cm. Zur Zucht 23 bis 32 °C, 5 bis 7,8pH, 0 bis 15°dGH, 0 bis 10° KH und 10 bis 20 cm Wasserstand. Der Ernährung ist unkritisch: Kleine Insekten und Insektenlarven, Mückenlarven, Kleinstkrebschen, Flockenfutter, Granulat. Rote Mückenlarven und Tubifex sollten nur zweimal in der Woche gefüttert werden und dauerhafte, starke Fütterung mit Artemianauplien muss unterbleiben.

Je nach geographischer Herkunft müssen wir den Fischen eine Ruhephase zugestehen. Fische aus dem nördlichen Verbreitungsgebiet halten wir 4 - 12 Wochen bei 15°C Wassertemperatur. Die Fütterung fällt dann sehr spärlich aus, da der Stoffwechsel der Fische in dieser Zeit gering ist. Betta splendens kann mit ruhigen und friedlichen, zwischen 3,5 - 12cm großen Fischen vergesellschaftet werden. Danio kerri, Rasbora borapetensis, Puntius pentazona, Dornaugen-Arten, Panzer- und Saugwelse, aber auch andere Labyrinthfische wie Trichopsis schalleri, Trichopodus leerii, Trichogaster lalius, und Pseudosphromenus dayi sind Fische die sich für eine Vergesellschaftung gut eignen. Arten aus demselben Formenkreis sollten nicht zusammen in einem Aquarium gepflegt werden, da diese sich untereinander kreuzen oder unterdrückt werden! Verschiedene Populationen einer Art sollten stets getrennt voneinander gepflegt werden, da Probleme bei einer Vermischung auftreten können (starke ungleiche Verteilung des Geschlechterverhältnisses bei den Nachzuchten, Defekte an Körperbau und Flossen, Sterilität). Artenbastarde sind zum Teil auch nach der ersten Generation noch fruchtbar und können so reine Zuchtlinien unbemerkt zunichte machen. Eine zunehmend sinkende Zahl an schlüpfenden Larven, sowie ein hoher Prozentsatz von nicht entwicklungsfähigen Eiern der Folgegenerationen können dabei auftreten.

Betta splendensBetta splendens Männchen,
Fundort Chiang Mai

Betta splendensBetta splendens Männchen,
Fundort Hua Hin

Verhalten

Aggressionsverhalten: In der Normalfärbung ist die Körpergrundfarbe meist einfarbig schlicht bräunlich. Bei Aggression wird sie dunkler. Erblicken sich zwei Kontrahenten so drohen sie sich an, dabei werden die Kiemendeckel weit abgespreizt. Aggressiv gestimmte Tiere zeigen nun Prachtfarben. Abwechselndes Imponieren mit fast bis zum Zerreißen gespreizten Flossen in Parallel - und Antiparallelstellung ist nun zu beobachten. Beim Imponieren werden die Brustflossen dabei über Kreuz gelegt und die Kiemenbogenhäute (Branchiostegalmembranen) werden heraus gestülpt. Keine Art der anderen Formenkreise ist in der Lage diese Kiemenbogenhäute so heraus zu stülpen und die Kiemendeckel so weit abzuspreizen, wie es bei den Arten im Formenkreis Betta splendens der Fall ist. Während der eine Fisch droht, imponiert der andere. Tritt keiner der Fische den Rückzug an, so schlagen sie sich Wasserschwälle mit Körper und Flossen zu. Jetzt beginnen sie mit dem Beschädigungskampf. Flossenstücke und Schuppen werden herausgebissen, schließlich kommt es zum Maulzerren, bei denen beide Kampffische sich am Luftholen hindern. In der Natur kommt es in der Regel nicht zum Tod der Fische, da die Kämpfe meist sehr früh entschieden werden. Dieses Kräftemessen ist nur bei Fischen zu beobachten die sich nicht kennen und bei denen noch keine Rangordnung ausgefochten wurde. Unterliegt ein Fisch beim Kräftemessen so dreht er sich seitlich, verfärbt sich hell und zeigt sein Steifenmuster und fluchtet. Der Sieger verfolgt den Verlierer nur kurz und schwimmt wieder zu seinem Revierstandort. Ernsthafte Verletzungen sind selten. Leichtere Blessuren verheilen problemlos, die Flossen wachsen schnell wieder nach. Kampfzuchtformen sind sehr viel aggressiver als die Wildformen und dürfen nur einzeln oder zur Zucht paarweise gehalten werden.

Balz: Charakteristisch für diesen Formenkreis ist das intensive Führungsschwimmen des Männchens. Das stürmische flatterhafte Balzspiel der Kampffischmännchen erinnert an farbenfrohe Schmetterlinge. Laichbereite Weibchen zeigen dabei helle Querstreifen auf dem dunkel gefärbten Körper. Auch während dem Nestbau sucht das Männchen das Weibchen auf und balzt es an. Das Weibchen reagiert mit Beschwichtigung in dem sie das Männchen durch Kopfaufwärts- oder Kopfabwärtsstellung und langsam schlängelnden Bewegungen des Körpers besänftigt. Eine Aufhellung von der Schnauze bis zum Ansatz der Rückenflosse ist beim Weibchen gut zu beobachten. Nur wenn das Nest vollständig erstellt ist wird das Weibchen in der unmittelbaren Nestnähe geduldet. Mit dem intensiven Balzspiel des Männchens lockt es das Weibchen zum Nest.

Laichen: Beide Fische umkreisen sich. Das Kampffischweibchen schwimmt nun in die Flanke des Männchens. Das Männchen dreht sich seitlich und umschlingt das Weibchen so, daß beide Genitalöffnungen zueinander stehen. Das Weiblich wird dabei auf dem Rücken gedreht. Zunächst sind nur Scheinpaarungen zu beobachten bei denen beide Fische ihre Bewegungsabläufe synchronisieren. Später folgen echte Paarungen bei denen vom Weibchen ein bis 15 Eier pro Paarung abgegeben werden. Das Männchen erwacht früher aus der Laichstarre als das Weibchen. Die kleinen weißen Eier fallen zu Boden und werden zuerst vom Männchen, später auch vom Weibchen zum Nest getragen. Nur während des Laichens wird das Weibchen unmittelbar am Nest geduldet, auch darf es gelegentlich die eingesammelten Eier zum Nest tragen und dort unterbringen. Duldet das Männchen dieses nicht so spuckt das Weibchen dem Männchen die Eier zu oder ummantelt die Eier mit kleinen Luftbläschen wodurch diese selbst nun nach oben zum Nest schweben. Auch sammelt das Männchen Eier direkt von der Genitalöffnung ein. Zwischen den echten Paarungen treten immer wieder Scheinpaarungen auf. Die Scheinpaarungen nehmen gegen Ende der Laichphase zu. Ist der Ei-Vorrat des Weibchens völlig erschöpft so wird es nicht länger am Nest geduldet. Während das Männchen sich intensiv um das Gelege kümmert patrouilliert das Weibchen im äußeren Revier. Das Gelege kann durchschnittlich aus etwa 50 bis 200 Eier bestehen.

Vermehrung

Zur Zucht sollte das Aquarium nicht zu klein sein da die vielen Jungfische ansonsten zu wenig Platz haben. Aquarien ab 40cm Kantenlänge, besser noch 60 oder größer, sind bestens geeignet und bieten den Hunderten von Jungfischen zunächst ausreichend Platz. Das Zuchtaquarium wird so eingerichtet das sich das Weibchen gut verstecken kann und das Männchen einen guten Standort für sein Nest wählen kann. Auf einen Bodengrund kann verzichtet werden, da das Aquarium so leichter sauber zu halten ist. Wichtig ist das wir ein geeignetes Zuchtpaar auswählen! Kleinere Männchen werden oftmals nicht vom Weibchen als Laichpartner akzeptiert und vertrieben. Daher sollten wir stets ein großes Männchen mit einem kleineren aber laichreifen Weibchen zur Zucht ansetzen. Beide Fische können gleichzeitig ins Aquarium eingesetzt werden. Zunächst werden die Fische das Aquarium erkunden. Das Männchen findet schon bald, meist schon nach ein bis drei Tagen, einen geeigneten Platz und fängt mit dem Errichten des Schaumnestes an. Wir erhöhen die Wassertemperatur von anfangs 24°C zum Zeitpunkt des Einsetzens nach etwa zwei bis drei Tagen auf etwa 26-30°C. Die Wassertemperatur braucht dabei nicht im Tagesrhythmus zu schwanken, sondern kann konstant gehalten werden. Fischen aus dem nördlichen Verbreitungsgebiet bieten wir jedoch nicht ganz so hohe Temperaturen. 26 oder 27°C genügen vollauf. Breitblättrige Schwimmfarne werden gern zur Stützung des Schaumnests von den Kampffischmännchen angenommen. Mehr als drei Bruten hintereinander sollten nicht in einem Aquarium aufgezogen werden, da die Jungfische der Ersten den Kleinsten gefährlich werden können. Eine intensive Fütterung kann Kannibalismus nicht ganz abwenden. Gut genährte Elterntiere fressen jedoch ihre eigene Brut nicht. Nach der erfolgreichen Zucht wird das Zuchtpaar herausgefangen und wieder bei normalen Wasserparametern gepflegt. Achtung: Setzen wir Zuchtpaare wieder ins Gesellschafts- oder Artaquarium zurück können die Fische sehr aggressiv aufeinander reagieren und es kann zu Kämpfen kommen!

Kampffische gehen oft Paarbindungen ein, bei denen beide Partner unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Das Männchen bewacht in erster Linie das Nest und betreut die Eier und Jungfische. Das Weibchen patrouilliert im Außenrevier. Es ist jedoch auch in der Lage das Männchen zu ersetzen, falls dieses ausfallen sollte. Ist in unseren Aquarien das Zuchtpaar ausreichend ernährt, so vergreift es sich nicht an seinen Jungfischen. Nach etwa 3 Tagen sind die Jungfische aus ihren Eihüllen geschlüpft. Nach etwa weiteren 3 Tagen schwimmen die Jungen frei. Ihr Dottersack ist nun aufgebraucht und die Jungfischchen gehen auf Nahrungssuche. Für die ersten 3 bis 5 Tage sollen Infusorien angeboten werden. Ab dem 3. Tag werden Artemianauplien zugefüttert. Etwa ab dem 10. Tag nach dem Freischwimmen der Jungfische wird die Wassertemperatur auf etwa 25 bis 26 ° C abgesenkt und alle 2 bis 3 Tage eine kleine Menge normales Aquarienwasser (etwa 100 bis 300 ml bei 20 bis 60 l Volumen) gegen das Zuchtwasser ausgetauscht, bis die normalen Wasserparameter für die Haltung erreicht sind. Haben die Nachzuchten nun ihre Laichreife erreicht (ab etwa 4cm Totallänge) können wir die Wassertemperatur auf 24°C, bei Fischen aus dem nördlichen Verbreitungsgebiet auf 22°C absenken. Eine leichte Wasserbewegung im Aufzuchtaquarium ist von Vorteil, da so die Nahrung gleichmäßig im Aquarium verteilt wird und jeder Fisch gleichmäßig fressen kann. Je nach dem erreichten Wachstum der Fische sortieren wir sie und setzen sie in größere Aquarien um.

Besonderes

Erwähnensert ist die Unklarheit der wissenschaftlichen Artbeschreibung. Hierzu muss man sich vorstellen, dass noch bis in die 1980er Jahre eine große Unklarheit herrschte, welcher Autor welchen Betta meinte, als er ihn mit Betta soundso beschrieb oder später wiederbearbeitete. Viele Autoren versuchten sich hier (in unterschiedlicher Qualität, Sprachfertigkeit, Ortsangaben und mehr oder minder guten Belegexemplaren), mit Deutungen und Synominisierungen, Einziehen der Arten und Neu(zu)ordnungen. So wissen wir bis heute nicht sicher, ob B. splendens als Wildform überhaupt vorkam und wo. In der Typensammlung zur Artbeschreibung fanden sich (sehr wahrscheinlich nach der bulligen Gestalt zu urteilen) sowohl Zuchtfische von Bangkok und solche aus Penang/ Malaysia, die sich nachträglich als B. imbellis (dieser wurde 1974 als von Betta splendens abweichender Typ beschrieben, Ladiges standen die Daten, aber nicht die Typensammlung zur Verfügung, sonst wäre ihm die deutlichen Differenzen sicher aufgefallen. Logischerweise stand er beim Suchen nach zählbaren Unterschieden vor einer unlösbaren Aufgabe) entpuppten.

Viele interessante Fundortvarianten unterscheiden sich im Habitus und in der Färbung von der Nominatform. Fundorte: Chiang-Mai, Trat, Nakon Ratchissima, Krabi, Ban Pak Bara - Langu. Im Unterschied zu den meisten Zuchtformen haben die Wildformen ein deutliches Netzmuster in der Rückenflosse, gelegentlich mit einem roten Fleck (je nach Population; z.B. Hua Hin, Sam Roy Yot.). In Gebieten, in denen Gewässer austrocknen überdauern Betta splendens im feuchten Schlamm der Restgewässer. Kreuzungsgefahr mit anderen Arten desselben Formenkreises !

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